Forex

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Foreign exchange: Der Begriff Forex steht als Abkürzung für foreign exchange market. Außerdem sind Abkürzungen wie FX, oder seltener 4X, bekannt. Wörtlich übersetzt heißt foreign exchange market etwa fremder Wechselmarkt.

Damit lässt sich das Wesen dieses internationalen Marktes bereits im Namen zumindest näherungsweise erkennen. Es geht, ganz grob und vereinfacht gesagt, darum internationale Währungen zu wechseln, sprich zu tauschen. Beim Forex handelt es sich also um einen Devisenmarkt, auf dem fast jede internationale Währung gehandelt werden kann. Auf dem Devisenmarkt werden täglich knapp zwei Billionen Euro umgesetzt. Um diese unglaublich große Zahl etwas einordnen zu können, kann der Vergleich mit der New Yorker Börse (NYSE) hilfreich sein. Dort werden etwa 15 Billionen Euro im Jahr umgesetzt. Somit wird bei Forex etwa die 150fache Geldmenge pro Tag bewegt.

Was ist Forex-Handel?

foreign exchange market

Der Forex Handel (engl. Forex trading) am internationalen Devisenmarkt läuft vor allem zwischen zahlreichen Banken und Brokern ab. Aber auch Privatleute können sich an diesem täglich wachsenden Markt beteiligen. Dies geschieht dann über die Broker, die im Auftrag ihrer Mandanten am Devisenmarkt aktiv werden. Beim Forex-Handel werden die Währungen nicht gekauft oder verkauft. Vielmehr handelt es sich um ein ständiges Tausch- oder Wechselgeschäft, bei dem die eine Währung gekauft wird, während gleichzeitig eine andere Währung verkauft wird. Dies geschieht mit den so genannten Währungspaaren. Die meisten Broker bieten weit über 100 verschiedene Währungspaare an. So bilden z.B. der US-Dollar und der Euro ein Währungspaar. Bei der Darstellung der Währungspaare werden Abkürzungen verwendet, so steht EURUSD für das oben genannte Bespielpaar. Die Währungspaare können immer in beide Richtungen gewechselt bzw. getauscht werden.

Damit unterscheidet sich der Forex-Handel nicht nur in seinem Umfang, sondern auch in seinem Ablauf ganz grundlegend vom Handel an der gewöhnlichen Börse, auf der neben Wertpapieren beispielsweise auch Rohstoffe gehandelt werden. Dort kann der Investor Aktien kaufen, ohne gleichzeitig andere Aktien verkaufen zu müssen. Umgekehrt gilt dies natürlich entsprechend.

Die Vorteile im Forex-Handel

Forex Handel

Der Forex-Handel bietet privaten Investoren eine Menge Vorteile gegenüber dem Handel an der Wertpapierbörse. Es ist nicht nötig, sich ein Depot anzulegen, in dem die Aktien verwaltet werden. Um am Forex-Handel teilnehmen zu können, reicht es aus, sich ein Konto bei einem Broker einzurichten. Fast alle Broker bieten für den Einstieg auch Demo-Konten an, auf denen ein fiktives Startkapital (z.B. 50.000 $) bereitgestellt wird. Damit kann dann zunächst geübt werden, ohne echtes Geld investieren zu müssen. Ein weiterer Vorteil bieten die schnellen und hohen Gewinnmöglichkeiten beim Forex trading, die aufgrund der Hebelwirkung ermöglicht werden. Der Anleger kann dank des Hebels bis zu 400mal so viel Geld bewegen, wie er mit seiner Sicherheitsleistung, dem so genannten Margin, eingebracht hat. Natürlich kann der Anleger auch schnell Verluste machen, jedoch nie mehr als den Margin.

Beim Handel an der Börse kann von einem Tag auf den anderen wirklich alles weg sein, z.B. wenn das Unternehmen, an dem man sich mit Aktien beteiligt hat, Insolvenz anmelden muss. Bei vielen Brokern ist der Forex-Handel rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche möglich.